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Der "Teltow-Stahnsdorfer Ring" - Planungen von 1941

Als 1941 die größenwahnsinnigen Pläne des NS-Regimes zur Umgestaltung Berlins zur Welthauptstadt "Germania" auch die Verkehrsplanung betrafen, wurde beschlossen, dass die Friedhofsbahn von Stahnsdorf über einen utopischen "Güteraußenring" (der einmal ganz Berlin umrundet) nach Teltow Stadt (heutiger S-Endbahnhof der Linie 25) verlängert und an die Anhalter Bahn angeschlossen werden sollte.

Vereinzelnte Erdarbeiten für den Bau wurden damals schon durchgeführt. Diese sind bei einem Streifzug durch Stahnsdorf und Teltow noch auszumachen
(Fotos Andreas Jüttemann, 2000):


nahe der Ruhlsdorfer Str. / Gewerbepark Stahnsdorf


ebenda


ebenda, heute zu Motocrosszwecken verwendet


ebenda


Isarstr. / Teltow: Trassenfreihaltung für den Bf. Teltow West


Zwischen Isarstr. und S-Bf. Teltow Stadt

Der B'90-Die Grünen Abgeordnete Michael Cramer verlangt übrigens auf seiner Homepage, dass die Deutsche Bahn AG die nicht verwendeten Gelder für die S-Bahn-Verlängerung nach Teltow für den Weiterbau nach Stahnsdorf einsetzt.

Weitere Vorschläge zur Reaktivierung der Friedhofsbahn, im Zuge der Stammbahnwiedereröffnung:

Der zweite Vorschlag kommt vom verkehrspolitischen Sprecher der CDU Berlin und sieht eine gleichzeitige Reaktivierung von Stamm- und Friedhofsbahn durch eine Verlängerung der Verstärkerzüge der S1 von Zehlendorf nach Stahnsdorf vor:

» Vorschlag der CDU

Dokumentationen zum "Teltow-Stahnsdorfer Ring"

» Detlef Hoge
» Axel Mauruszat
» Florian Müller
 


Andreas GKS Jüttemann 2006
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